Chitosan im Geruchsfilter für kommunale Abwassersysteme oder Ställe

Häufig entstehen Geruchsbelästigungen durch das Kanalsystem. Diese treten meist auf  bei Abwasserleitungen ohne genügendes Gefälle.
Ursächlich verantwortlich ist das Entstehen von Aminen und Mercaptanen (Thio Alkoholen) wie NH3 und H2S.
Diese Geruchsstoffe können durch Filter aus Chitosan und Chitin erfolgreich adsorbiert werden.
In Langzeitversuchen konnte die Wirkung der Geruchsfilter bestätigt werden.
Eine Geruchsbelästigung war nicht mehr wahrnehmbar.
Weiters konnte nachgewiesen werden, dass die Chitosanfilter  sich permanent biologisch regenerieren können.
Chitosan ist in der Lage, die Aktivität einiger Mikroorganismen aus der Kanalisation zu steigern. Diese bauen die an das Chitosan adsorbierten Ammoniumverbindungen ab.
Die gebrauchten Filter,  auf den Kompost gegeben, wurden dort langfristig von Mikrooragismen vollständig abgebaut.

Redaktionellen Beitrag zu den Ergebnissen des Eutec Institutes  Titel  Geruchsbinder aus dem Meer
Entwicklung eines Geruchsfilters auf Chitosan-Basis für kommunale Abwassersysteme

Artikel aus: wlb Wasser, Luft und Boden
ISSN: 0938-8303
Jg.: 53, Nr.5, 2009
Seite 41-43, Abb.,Lit.

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