Zwischenfruchtanbau als Kohlenstoffsenke verbindet Ertragssteigerung mit Bodenverbesserung und Klimafarming

Das Planungskonzept von Helmuth Focken Biotechnik zum Klimafarming durch Schaffung von Kohlenstoffsenken zielt auf die Schaffung von nachhaltigen, naturnahen und lokalen Kreisläufen mit der Zielrichtung permakulturell gestalteter Lebensräume. Diese werden als System aufgefasst, in denen die synergetischen Effekte der einzelnen Elemente so miteinander kombiniert werden, dass das System langfristig funktioniert und möglichst die Bedürfnisse aller Elemente erfüllt werden.
Uns ist bewußt, dass die Nachfrage nach Pflanzenkohle immer größer sein wird als das Angebot.
Pflanzenkohle steht primär für Industrie, Nahrungsmittel, Futter, Gülle Behandlung und dann erst zur Bodenverbesserung zur Verfügung.
Bei unserem Modell Zwischenfruchtanbau als Kohlenstoffsenke bieten wir ein Konzept für mögliche künftige Entwicklungen zu einer klimaschonenden und nachhaltigen Landwirtschaft im Sinne des Klimafarmings für kleinstrukturierte, regional begrenzte Flächen an.
Wir propagieren die Agrarwende
Vielfältig strukturierte, lebendige Lebensräume, eine breite ländliche Kultur getragen von kreativen Menschen, die aktiv Enklaven für das Bodenleben schaffen, indem sie biologisch düngen.
Je mehr kleinräumige Habitate den Erfolg von Bio -Saatgut und bologischer Düngung entstehen, desto stärker wird die Front gegen die deutsche Agrarpolitik, die Agrarindustrie gleichermaßen wie Fleischexport fördert.
Diese falsche Entwicklung muss gestoppt werden. Sie zerstört die Ernährungsgrundlagen in anderen Teilen der Welt und gleichzeitig die vielfältige Agrarstruktur samt den Böden in Deutschland und Europa.
Kleinstrukturierte Habitate zu schaffen, bietet jedem Einzelnen die einzigartige Möglichkeit, aktiv die Forderung nach gleichzeitiger Ernährungssicherheit, Ernährungssouveränität wie nachhaltige Entwicklung zu unterstützen.
Eine generelle Minderung von Treibhausgasen durch großindustrielle
Pflanzenkohlenproduktion ist möglich.
Bei der Herstellung von Biogas in üblichen Biogasanlagen wird nur 1/3 der Energie, die in dem Inputmaterial enthalten ist im Prozess genutzt.
Ein weiterer Teil der Energie befindet sich in den Gärresten und wird in üblichen Bioganlagen nicht genutzt.
Diese Gärreste können mit Hilfe des Schottdorf Meilers verarbeitet werden.
Nach Trocknung und Brikettierung werden die Feststoffe der Gärreste in Gas und Kohlenstoff getrennt.
Das Gas enthält wesentliche Bestandteile, die den Gärungsprozess im Fermenter der Bio Gasanlage fördern.
Durch Einleiten des Pyrolysegases aus dem Schottdorf Meiler in den Fermenter wird dort die Energiemenge um ca.15 % gesteigert, bezw. verringert sich dei benötigte Inputmenge um 15 %.
Gleichzeitig produziert jeder Schottdorf Meiler aus der Biomasse der Gärreste ca.700 t Pflanzenkohle pro Jahr.

9 Kommentare

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  9. Sehr geehrter Herr Focken

    Wie weit sind sie mit dem vorgeschlagenen Konzept?

    http://www.helmuth-focken-biotechnik.de/zwischenfruchtanbau-als-kohlenstoffsenke-verbindet-ertragssteigerung-mit-bodenverbesserung-und-klimafarming/

    Ich habe früher mehr mit Biogas zu tun gehabt und weiss, dass die Technik zur Aufwertung des Pyrolysegases schon in den 1930er Jahren vorschschlagen wurde. Wegen des Krieges dann nicht zum Einsatz gekommen und vergessen worden.

    Jetzt betreue ich die Website

    agrokarbo.info

    die möglicherweise für Sie von Interesse sein könnte.

    Mit freundlichen Grüssen

    Roland Schnell

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