Ist dunkle Schokolade gesünder? Kakaoflavonoide Herz- Kreislauferkrankungen

Richtig ist  Schokolade macht glücklich. Für Hund und Katze ist sie giftig. Im Übermaß genossen macht sie dick.

Das Wichtigste:
Kakaoflavonoide sind das, was den Kakao gesund macht.
Weder die Dunkelheit der Schokolade noch die Prozentangaben des Kakaoanteils sagen etwas über den Kakaoflavanoidanteil und damit über die gesundmachende Wirkung der Schokolade aus.
Auf der Schokolade werden Kakaoflavonoide nicht deklariert.
Hat man Erfahrung mit echtem Kakao gemacht, kann man sich auf den Geschmack, die als positiv empfundene Wirkung auf den Körper nach dem Verzehr verlassen.
Tryptophan ist die Vorstufe von Serotonin. Die Serotoninsynthese und damit auch die psychische Befindlichkeit des Menschen ist sehr stark davon abhängig, wie viel Tryptophan ins Gehirn gelangen kann. Rohe Kakaobohnen zählen zu den Nahrungsmitteln, die viel Tryptophan bereitstellen. 100 Gramm Kakaobohnen enthalten ca 300 mg Tryptophan,das sind ca. 1,5% des Gesamtproteins.

Kakaoflavonoide halten Blutgefäße jung.
Flavonoide sind sekundärer Pflanzenstoffe, die Einfluss auf Farbe, Geschmack und Wirkung eines Nahrungsmittels auf den Menschen haben. Flavonoide haben entzündungshemmende, antioxidative, antifungale, antivirale, antibakterielle, antimikrobielle und antikanzerogene Wirkungen. Sie wirken gegen allerlei Erkrankungen. Die Forschung geht davon aus, dass Flavonoide von Pflanzen als Abwehrstoffe gebildet werden.
Zahlreiche Studien weisen daruf hin, dass Kakaoflavanoide blutdrucksenkenden Effekt haben.
Sie verbessern die Endothelfunktion. Das Endothel ist die Zellschicht, die die Blutgefäße innen auskleidet. Das Endothel besteht aus einer einlagigen Zellschicht und bildet die Grenzschicht zwischen  Gefäßlumen und Gefäßwand. Störungen der Endothelfunktion sind charakteristisch für Arterienverkalkung, die wiederum zu Herz- und Kreislauferkrankungen führen

Erneut thematisiert wurde der blutdrucksenkende Effekt von Kakaoflavonoiden durch Beobachtungen, von Norman Hollenberg, die er bei der Bevölkerungsgruppe den Kunas machte. Die Kuna leben auf einigen Panama vorgelagerten Inseln. Nach seinen Beobachtungen bekommen sie selten Bluthochdruck, die Sterblichkeit in Folge von Kreislauferkrankungen ist deutlich niedriger als bei den Landsleuten am Festland mit gleicher genetischer Disposition. Ebenfalls sind Herzerkrankungen, Schlaganfall bei Typ-2- Diabetes und Krebs bei den Kuna selten.
Hollenbergs Forschungen scheinen die Forschungsergebnisse zu den Kakaoflavoiden und den Zusammenhang der positiven Wirkung auf die Gesundheit zu bestätigen. Die Gesundheit der Kuna wird auf das von ihnen selbst hergestellte, bittere Kakaogetränk zurückgeführt. Beim Herstellungsverfahren der Kuna werden offensichtlich die Kakaoflavonoide bewahrt.

Kakaoflavanoide schmecken bitter.
Kakaoflavonoide schmecken bitter und werden deshalb bei der Herstellung von Schokoladen meist zerstört. Im „Dutching“, wird der Kakao nicht nur geschmacklich in Richtung weniger sauer, weniger bitter verändert, sondern er bekommt auch eine andere Konsistenz, wird besser löslich und erhält eine dunklere Farbe.

Fruchtsäuren, Bitterkeit und Adstringenz sind bei rohen Biokakaobohnen, bei Biokakaobohnen in Rohstoffqualität und Rohschokolade das Qualitätsmerkmal.

Nicht Farbe, nicht milder Geschmack sind entscheidend für die gesunde Wirkung  von Kakao
Helmuth Focken Biotechnik e.K. beschäftigt das Thema der Pflanzenwirkstoffe.
Flavonoide kommen praktisch in allen Pflanzen vor, sind in einigen wie in den Kakaobohnen jedoch besonders hoch konzentriert. Kakao enthält vielzählige Flavonoide, einige davon entstehen erst durch die weitere Verarbeitung auch bei der Fermentation.

www.chitodent-vertrieb.de bietet ausgewähle, seltene Biokakaospezialitäten aus 100 % Biokakao, Biokakobohnen aus nicht hybridisierten Kakaobohnen ohne chemische Zusätze an.
Im Geschmack nuancenreich, fruchtig, blumig durch die Fruchtsäuren sauer, bitter, gewürzig unverfälscht.

  • Biokakaobohnen  ohne chemische Zusätze mit Schale. Sie sind aussortiert, vorgereinigt und keimvermindert
    Sortiert und gesäubert, werden sie nur außen an der Schale mit Infrarot erhitzt.
    Der essbare Kern, also die Bohne in der Schale, wird nicht über 45° erwärmt. Bei der in  den Herkunftsländern üblichen Sonnentrocknung werden die Bohnen diesen Temperaturen ebenfalls ausgesetzt.
    Durch das Infrarot-Erhitzen der Schale wird die Kakaobohnenschale von den exotischen Keimen befreit. Die Bohne bleibt unter 45 Grad, somit roh. Also eine nahezu keimfreie rohe Bohne nach dem Schälen.
    Das unterscheidet sie von Bohnen, die klassich geröstet werden. Beim klassischen Rösten gehen 50 % bis 70 % der Polyphenole / Kakaoflavonoide und Antioxidantien der Bohne verloren. Außerdem verliert sie flüchtige Säuren und Feuchtigkeit.
  • nach alter Tradition steingewalzter Kakao aus unfermentierten, nicht alkalisierten Biokakaobohnen ohne chemische Zusätze.
    Völlig rohe Kakaobohnen werden gereinigt und geschält und bei unter 45°C unter Granit Läufersteinen zu Mus zermahlen. Dabei wird das in der Bohne enthaltene Fett (die Kakaobutter) frei und schmelzfähig, aufgrund der niedrigen Temperatur bleiben die Pflanzenwirkstoffe erhalten. Das Kakaobohnenmus schmilzt bereits ab ca. 30°C.
  • Bio Rohschokolade aus ungerösteten Biokakobohnen ohne chemische Zusätze.
    Gereinigt, geschält, gewalzt, bei 37 ° verflüchtigen sich nur teilweise die natürlichen Pflanzenaromen. Wie bei einem guten Wein bleibt dem Kakao hier genug Zeit zum Reifen.
    Die Schokoladentafel 100 % Kakao ist die Essenz von ca 90  Kakaobohnen in Tafelform, ohne jede weitere  Zutat.
  • Kakaoschalen für den Garten als Mulch Bei den fair Trade gehandelten biozertifizierten Kakaobohnen fallen bei der Schokoladen Produktion in Deutschland die Kakaoschalen an. Der nährstoffreche Kakaoschalenmulch hat viele Vorteile.Im Gegensatz zu Rindenmulch bevorzugen Schnecken, Käfer und Ungeziefer Kakaoschalenmulch nicht als Lebensraum.

 

2 Kommentare

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