Das Basismaterial Chitosan

Das natürliche Polymer Chitin – das Ausgangsmaterial für Chitosan – ist nach Zellulose das am schnellsten nachwachsende Biopolymer.
Chitin steht in unbeschränkter Menge zur Verfügung.
In der Natur findet sich als Strukturkomponente in den Zellwänden  von Pilzen, Schalentieren, Krabben, Insekten als Baustoff ihres Exoskelettes.
Reines Chitin ist farb- und geruchlos und chemisch sehr widerstandsfähig.
Aus Chitin wird entweder chemisch oder enzymatisch Chitosan gewonnen.

Biochemisch gesehen, handelt es sich bei Chitin um ein lineares Homopolymer aus N-Acetyl-D-Glucosamin-
Einheiten, das durch Deacetylierung in Chitosan überführt werden kann.
Hochwertige Chitosane zeichnen sich durch einen konstanten Deacetylierungsgrad aus, sind
weitestgehend frei von Proteinen, gelten als nicht-toxisch und erwiesen sich im Epikutantest als
nicht-allergen. Wegen ihrer günstigen biochemischen und biophysikalischen Eigenschaften in der
kosmetischen und medizinischen Anwendung sind Chitosane seit vielen Jahren Gegenstand
intensiver Forschung und finden  im Bereich der Wundheilung bereits erfolgreiche
Verwendung.

Als natürliches Polymer zeichnet sich Chitosan durch große Gewebe-Verträglichkeit aus.
Wegen seiner adsorbierenden, blutstillenden, antimikrobiellen und heilenden Wirkung kommt Chitosan in der Hautpflege und Zahnpflege zum Einsatz.

Polykation Chitosan. Die Struktur Chitosan Kation im Chitosan Gel

Nur als Polykation kann Chitosan mit polyanionischen Partnern wie Haut, Haaren, Zahnfleisch oder auch Keimen wechselwirken und so seine positiven Eigenschaften zur Wirkung bringen

Unsere Endprodukte auf Chitosanbasis:

Chitosan ist als natürliches Polymer biologisch sehr aktiv, biologisch abbaubar und bioverwertbar.
Aus Chitosan werden Folien, Fasern, Membrane, Gele gemacht, die im Gegensatz zu synthetischen Polymeren verrotten können.
Wissenschaft zu Chitosan

Ein Kommentar

  1. Bitte lassen Sie uns Material über die Anwendung von Chitosan in Getreide, Raps und Mais zukommen.
    Bezugsquellen und Abgabepreise wären für uns interessant, da die neue Aussaat vor der Tür steht.

    Besten Dank
    Günther Glanzer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.