Mangelnde Mundhygiene erhöht das Krebsrisiko an bestimmten Krebsarten zu erkranken

Studien des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) zeigen, es gibt einen Zusammenhang zwischen Krebserkrankungen der oberen Luft- und Speisewege  und mangelnder Mundhygiene.

Zum Weltkrebstag 2014 zeigt ein neuer weltweiter Krebsbericht, der von der UN-Behörde International Agency for Research on Cancer zusammengestellt wurde (Bionity.com vom 12.2.2014):
Krebs ist die grösste Einzelursache für Sterblichkeit weltweit – 2012 starben schätzungsweise 8,2 Millionen Menschen an Krebs.
Es wird prognostiziert, dass die Häufigkeit der weltweiten Krebsfälle in den nächsten zwei Jahrzehnten um 75 % steigen wird und sich der 25 Millionen-Grenze nähert.
Bei praktischen Lösungen zur Reduzierung vorzeitiger Todesfälle muss die Vorsorge im Mittelpunkt stehen. Diese Lösungen beinhalten u.a. Aufklärungskampagnen zu beeinflussbaren Risikofaktoren.
In diesem Zusammenhang verdient der bisher wenig beachteter Risikofaktor Mundhygiene Beachtung. Die Mundhöhle ist als Spiegel der allgemeinen Gesundheit zu betrachten. Mögliche Folgen entzündlicher Parodontalerkrankungen für den Gesamtorganismus rücken daher immer mehr in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.
Eine unter der Leitung von Wolfgang Ahrens, Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) an der Universität Bremen, durchgeführten Untersuchung an Patienten mit Krebs der oberen Luft-und Speisewege zeigt, dass eine schlechte Mundgesundheit und unregelmäßige Zahnarztbesuche eine Rolle bei der Krebsentstehung spielen. Die Studie, die 1.962 Patienten mit Mundhöhlen- und Kehlkopfkrebs und weitere 1.993 gesunde Vergleichspersonen umfasste, wurde in 13 Zentren in neun Ländern durchgeführt und durch das Internationale Institut für Krebsforschung (International Agency for Research on Cancer) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) koordiniert.
Obwohl mehrere Risikofaktoren in Kombination natürlich die Wahrscheinlichkeit für die Krebsentstehung erhöhen, wurde durch die methodische Vorgehensweise und die große Teilnehmerzahl gezeigt, dass die Mundgesundheit ein unabhängiger Einzelrisikofaktor ist.
Chitodent Mineralkomposit wirkt Mundschleimhautstärkend und setzt die körperliche Widerstandsfähigkeit herauf
Die Mundhöhle verbindet die Außenwelt mit dem Körperinneren. Sie steht über den Rachen in Verbindung mit der Lunge und dem Magen-Darm Trakt. Besonders bei älteren Menschen und bei Probanden mit geschwächtem Immunsystem ist die Mundschleimhaut nicht mehr ausreichend vital. In den hochindustrialisierten Ländern wird die natürliche Abwehrkraft der Mundschleimhaut darüber hinaus bei vielen Probanden durch falsche Ernährung, fehlende Bewegung und Reizüberflutung geschwächt.
Eine Zuführung von Mineralkompositen mit hohem kolloidalen Anteil in Verbindung mit dem tägliche Zähneputzen fördert nach den Ergebnissen von Jülich und Schmidt (Systemische Orale Medizin 2, 6-11 (2013) die Vitalität der Mundschleimhaut.

Für die Unterstützung der Zellfunktion ist der hohe kolloidale Anteil besonders wichtig. Ein solcher kolloidaler Anteil kann nach der Europäische Patentsanmeldung PCT/EP/2013/075593 vom  4.12.2013 dadurch gewährleistet werden, dass faser- oder netzwerkartigen Strukturen verschiedener Geopolymere, die in mindestens einer  Raumrichtungen kolloidale Dimensionen aufweisen,  ineinander verschlungene, durch koordinative Bindungen stabilisierte Netzwerke bilden.

Die neuen Erkenntnisse zum Risikofaktor „Mundhygiene“ für die Krebsentstehung unterstreichen die Bedeutung einer regelmäßigen Zahnpflege. Als Anzeichen für schlechte Mundgesundheit wurde in der oben genannten Studie unter anderem häufiges Zahnfleischbluten angesehen. Bei Auftreten solcher Anzeichen sollte daher die Mundhygiene überprüft und gegebenenfalls verbessert werden.

Dozent Dr. rer.nat.habil. Wolf-Dieter Jülich
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Institut für Pharmazie
Lehrstuhl für Pharmazeutische Biologie

 

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